Zum Schluss

Unsere Reise begann am 12. April in Neustadt/Aisch, wohin wir heute am 16. Juni zurückfahren. Die ersten 2 Wochen in Fehmarn haben wir unsere Beryll für die Reise vorbereitet und umgebaut – mehr dazu in „Über Beryll“ mit technischen Details für Interessierte. 

Zwischen Ablegen und Wieder-Anlegen am Steg in Burgstaaken haben wir ca. 1300 Meilen zurückgelegt und dabei den 61. Breitengrad fast erreicht. Die Reise ging über Bornholm, Gotland und die Schären Stockholms nach Mariehamn auf den Alandinseln und von dort zu unserem nördlichsten Punkt in der Boddensee nahe Gävle, den wir nach 700 sm erreichten. Danach trafen wir unseren Freund Reinhard in Stockholm und erkundeten die Außen-Schären bis Nyköping, wo Reinhard sein Flugzeug bestieg. Unser Rückweg führte uns über Borgholm auf Öland und Kalmar über die Hanö-Bucht an Rostock vorbei zurück nach Fehmarn, wobei wir ab Kalmar bis Burgstaaken non-stop in zweieinhalb Tagen 230 sm zurücklegten.

Nachdem wir von Kühlungsborn nach Bornholm  unsere erste Nachtfahrt (130 sm) gut geschafft haben, sind wir danach die 200 sm nach Gotland in 2 Tagen und 2 Nächten non-stop durchgefahren. Insgesamt haben wir auf dieser Reise 8 Nächte auf See in Fahrt verbracht. Damit erschlossen wir uns die Möglichkeit, größere Entfernungen in wenigen Tagen mit dem Boot zurückzulegen, nicht zuletzt dank der automatischen Windsteuer-Anlage.

Fünf Überblickskarten zeigen die gesamte Route.

Überblick 1 – Von Burg bis in die Schären:

 

 Überblick 2 – Durch die Schären bis Arholma: 

 
Überblick 3 – Über den Wendepunkt nach Stockholm: 

 

Überblick 4 – Zu den Außen-Schären und nach Nyköping: 

 
Überblick 5 – Durch Kalmarsund und Hanö-Bucht zurück nach Fehmarn: 

 
Wir möchten besonders unseren Frauen danken, die unser ungewöhnliches Vorhaben mit großem Verständnis begleitet und uns den Rücken gestärkt haben. Danke an die vielen Freunde und Bekannten, die uns mit Tat und Rat unterstützt haben, und an unsere Kunden, Kollegen und Geschäftspartner für ihre Geduld und ihr Verständnis während unserer ungewöhnlich langen Auszeit.

   
    

DANKE! 

Lupo und Roland

Bis bald, Beryll!

In diesem Jahr wird Beryll nicht mehr auslaufen. Deshalb bringen wir sie an Land in ihr Winterlager. Der Mast wird gelegt, und die Plicht abgedeckt. Alles muss jetzt schon winterfest gemacht werden, denn Fehmarn ist zu weit für einen kurzen Kontrollbesuch zwischendurch. 

Raus aus dem Bach …

  

… und Unterwasserschiff inspizieren: 

Auf den Trailer und ab zum Parkplatz! 

 

Beryll hat die Reise gut überstanden. Aber die Dreifarben-Laterne steht leicht verdreht – das müssen wir bis zur nächsten Fahrt korrigieren!

 

Die Flagge wird eingeholt:

   

Beryll bekommt noch einen Wetterschutz mit Laubnetz über die Plicht. 

   

Bis zum nächsten Jahr! Danke, Beryll, und komm gut über den Winter!

Beryll Südwest!

Der Nordost bläst, und wir nehmen mit, soviel wir kriegen können – aus dem Kalmar-Sund bis in die Hanö-Bucht. 

Das Boots-Basilikum-Sträußchen aus Kalmar kommt mit:

 

Beryll trägt Vollzeug, um jedes Lüftchen zu nutzen:  
Die letzte schwedische Boje – jetzt heißt es „Kurs Südwest“:  

Das Abendrot über der See …  

… wird zum Morgenrot des nächsten Tages:  

Der eiserne Steuermann.  

Segel im Wind: 

Nächtliche Begegnung – ein Frachter in nächster Nähe!  

Wir werden umzingelt – das AIS-„Radar“ hilft, den Überblick zu behalten: 

  

Instrumentenflug …  

   

 Der zweite Morgen auf See – Non-Stop gleiten wir dahin!  
 Die Kreidefelsen von Moen:

 Der Wind schläft ein. Im Windpark wie an Bord ruhen die Flügel …   

Die Dänen bauen Windparks:  

Rostock von fern. 

Cappuccino macht müde Seeleute munter! 

Glitzernde See.   

Boje vor Fehmarn.    

Am Steg von Burgstaaken schließt sich der Kreis.  

Erst Nordost, dann Südwest: Beryll ist zurück. 

  

Kultur in Kalmar

Morgen soll günstiger Wind kommen für die Fahrt durch den Kalmar-Sund. Wir genießen einen Ruhetag mit Kultur!

Die Burg von außen …   
  

   und innen, mit Ausstellung:

   

  

   

 

Schräge Typen: 

 
Das Seefahrts-Museum: 

         

Merkwürdige Rampen …

   … und Kunst im Park: 

     
Ihr netten Stegnachbarn – Danke für den schönen Abend bei Euch an Bord!
 

Kalmar, Hafen und Stadt

In Kalmar ist der Hafen voller Schiffe – was ist los, Schweden erwacht?! Ach so: Heute ist 6. Juni, Schwedens National-Feiertag! Marsch-Musik begleitet unsere Einfahrt. 

      

 
In Kalmar ist was los: Straßen-Shows mit Musik!       
Um fünf ist plötzlich alles vorbei. Dann eben die hübschen Häuser anschauen! 

           

Und die See-Rettung:

Im Kalmar-Sund

Windstille im Hafen – wir brechen auf nach Kalmar. Denn der Südwind soll in den nächsten Tagen anhalten! Dann besser bei schwachem Wind gegenan. Aber es kommt doppelt anders.  Erst gibt’s ordentlich was auf die Mütze: 

 

Dann dreht der Wind, und wir segeln unter Fock 2 sm Richtung Sundbrücke:

  

 (Archivbild – dem Fotograf war das Intermezzo unter Segel zu kurz)

Enges Fahrwasser – Motor an, weg mit der Fock …  

… und ab durch die Brücke: 

    

Kalmar, wir kommen!

Borgholm auf Öland

Vorhersage Westwind – wir wollen nach Süden! Besuch auf Öland ist Pflicht, da wir „Schwedens Sonnen-Insel“ auf dem Weg nach Norden damals einfach links liegen gelassen haben. 

  

Der Westwind schaukelt uns sanft durch die Nacht Richtung Kalmar-Sund.  

Den Eingang in den Sund markiert eine Insel:   
Ein blinder Passagier:  

Der Wind hat auf Süd gedreht und bringt uns Gegen-Welle zum Abwinken: 

 Etwas durchgeschüttelt verkrümeln  wir uns in den Hafen von Borgholm:

   
Das sogenannte „Kaltbad“ (so stand es auf dem Wegweiser):  

Nette kleine Ferienhäuschen:  

Schweden lieben Volvos:  

Nyköping

Der große Gasthafen ist nahezu leer, als wir anlegen.  

     

Wir bleiben einen Tag und erkunden die Stadt.  Nyköping ist auch eine alte Stadt am Fluss. 

            

       



         

Eine Lachs-Treppe: 

Ein Oldtimer-Treffen am Hafen: 

       

Hafen-Rundgang: