Ankern vor Möja?

Nach einer kurzen angenehmen Segelei wollen wir nun endlich in einem Naturhafen ankern. Mit dem neuen Pflugschar-Anker!

   
  

   
Erster Anker-Versuch in der „Bootsbucht“:   

   Das Echolot springt zwischen 30 m und 4 m Wassertiefe auf Bootslänge. Das wird nichts – unsere Ankerleine und Kette können nur 8 m.

Zweiter Versuch in der Bucht daneben:  

    

Der Anker fasst einigermaßen, aber die „Bucht“ entpuppt sich als Fahrrinne. Wieder nichts!

Reumütig fahren wir in den nächsten Hafen und legen vor Heckanker an. Immerhin!  

 

Beryll wird operiert

Warum fiel der Motor vor Sandhamn aus? Diese Frage hat uns seit Montag intensiv beschäftigt. Denn ein Boot kann man ja nicht so einfach am Straßenrand parken wie ein kaputtes Auto. Wir mussten also den Fehler unbedingt beheben. Dass wir im Kühlsystem zu suchen hatten, war klar, denn der Motor war überhitzt stehen geblieben.

    Bald fanden wir ein Leck in diesem Röhrenbündel im Wärmetauscher. Dadurch ging das Kühlwasser verloren. Aber welche der 37 Röhrchen sind undicht? Da hilft nur: Pusten!  

So identifizierten wir die 4 undichten Röhrchen, die wir kurzerhand verstopften. Beim Probelauf arbeitet der Motor einwandfrei, Temperatur stabil, Kühlwasserstand OK. Operation gelungen, Beryll lebt, hurra!

Morgen geht’s weiter zur Insel Möja. 

Schrecksekunde

  

Kaum hat uns der Bagger rechts überholt, setzt Berylls Motor aus. Auweia – wie legt man unter Segel nochmal an?!

Während Roland vor der Hafeneinfahrt kreuzt, bringt Lupo den Motor wieder in Gang. Uff, gerettet! Wir liegen am Steg und atmen erst einmal durch.